Nassau City-Blog


24.01.2020 | GASTRONOMIE

Ideen für mehr Umsatz - quergedacht

Der clevere Gastronom - Bausteine zum täglichen Erfolg:

Manchmal ist es wirklich einfach, aus der Reihe zu tanzen. Oder eine kleine Veränderung im bisherigen Verhalten bringt Zusatzumsatz oder ein besseres Ergebnis unterm Strich. Der Schlüssel: „Querdenken“ oder überhaupt „Umdenken“. Das fällt uns oft recht schwer. Mit dem, was wir aus dem täglichen Geschäft kennen, können wir umgehen. Da wissen wir meistens, was dabei raus kommt. Aber: „Wenn du weiterhin tust, was du bisher immer tatest, wirst du auch weiter hin das bekommen, was du bisher bekamst“. Reicht Ihnen das? Wenn nicht, müssen Sie sich auf den Weg machen.

Es gibt 1001 gute Idee für die Gastronomie. Ob diese oder jene auch für Sie taugt, müssen Sie selbst entscheiden. Sie kaufen ja auch nicht jede Maschine oder jedes Kleid, das man Ihnen zeigt. Also wählen Sie aus. Ich bin sicher, dass hier auch Ideen auftauchen, die Sie schon erfolgreich umsetzen. Da freue ich mich besonders über eine Rückmeldung.

 

Ideen ohne große Kosten UND mit wenig Aufwand

Aktion 2 für 1

Ein Instrument zur Neugastgewinnung scheidet die Geister: Die Restaurantkarte 2 für 1. Zwei Essen, einer bezahlt das Hauptgericht nicht. Findet mehr Interesse bei den Gästen als bei den Gastronomen. Die relativ kleinen regionalen Auflagen boomen als Weihnachtsgeschenke. Jeder beteiligte Gastronom hat im besten Fall die garantierte Auflage als Gäste x 2. Viele Gastronomen sehen den Nutzen wirklich darin, dass eine einmalige Anzeige in einer Tageszeitung auf einmal mehr kostet als im Monat an Wareneinsatz für das zweite Gericht verbraucht wird. Trotzdem sollten Sie den Einsatz und den Anbieter sehr genau unter die Lupe nehmen. Gehen Sie nur hinein, wenn Sie neue Gäste mit einer überzeugenden Leistung gewinnen können. Also entweder richtig oder gar nicht! Behandeln Sie „Gutscheingäste“ nicht abwertend sondern mindestens genau so gut wie Ihre „Lieblingsstammgäste“ und sagen Sie Ihren Mitarbeitern, was für Sie dahinter steht. Sie wollen „NEUE GÄSTE GEWINNEN und überzeugen“. Also zeigen Sie sich auch von Ihrer besten Seite!

Nun Quergedacht: Können Sie selbst ein 2:1 entwickeln? Zum Beispiel gut kalkuliert ein Dessert oder ein spezieller Cocktail, hochpreisige Weine glasweise? Die Gäste „anfüttern“ für Konsumationen, die sonst nicht so gut laufen?

Brotbufett

Statt Amuse geul für jeden Gast die Möglichkeit, sich verschiedenes Brot und leckere Aufstriche am Bufett zu holen. Kann auch ein Zusatzverkauf zum Salatbuffet sein. Entlastet den Service und begeistert die Gäste! Eignet sich besonders für Betriebe, die sowieso schon eigenes Brot als Alleinstellungsmerkmal backen.

Bestellservice

Entweder Vorbestellung des Essens um Mittags Zeit zu sparen oder Essen zum Mitnehmen wird vorbereitet. In diesem Segment liegen interessante Zusatzumsätze, besonders im Seniorenmarkt, brach. Je weniger Zeit der Gast hat, umso einfacher müssen wir ihm die Nahrungsaufnahme gestalten.

Take a way ohne Vorbestellung: Alles zum Mitnehmen, was eignet sich besonders?

Schöne Tüten mit eigenem Logo lohnen sich!

Couponing

Gastttreue wird belohnt. Sammeln von Stempeln - trink oder iss 11, zahl 10.

Vorteil gegenüber Preisaktionen: Der Wert des Artikels bleibt erhalten. Couponing kann auch betriebsübergreifend gestaltet werden. Gehen Sie in Kooperation mit interessanten Partnern.  

 Dekoration als Marketinggag

Jeder Betrieb braucht einen „roten Faden“. Nur liebevolle Dekoration ohne diesen verpufft meist. Zusätzlich dekorieren Sie den Jahresreigen immer ausgefallen.

Schaffen Sie bei Feiern erinnerungswürdige Erlebnisse durch Themendeko - Der Gast liefert das Motto.

Auch wichtig: halten Sie sich an Regeln wie den „goldenen Schnitt“ und die „Farblehre“. Das können Sie ganz einfach mit dem „Guten Blick“ überprüfen: Findet bei Ihrer Dekoration das Auge einen Blickpunkt – bleibt es irgendwo hängen? Oder irrt es umher, weil es diesen Blickpunkt nicht gibt?

Dine Around - wir wechseln das Lokal!

Varianten: Mehrere Gänge im eigenen Haus an verschiedenen Schauplätzen serviert.

Menü-Gänge in verschiedenen Lokalen eingenommen.

Ferienhotellerie: Halbpension auch in anderen Hotels möglich.

 Essen und (Sprachen- oder interkultures) Lernen

Ein Trainer begleitet ein Abendessen, das mit der Kultur des jeweiligen Landes ergänzt wird. Gesprochen wird in der jeweiligen Landessprache.

 Essen verkehrt:

Die Essgewohnheiten haben sich bei vielen Gästen komplett verändert. Basische Ernährung, Vollwertküche, Gesundheit erhalten, alles Themen, die darauf warten, auch von der Gastronomie bedient zu werden. Die Leichte Küche ist der Trend des Jahrhunderts! Bewusste Ernährung unterstützt die Vermeidung von Zivilisationskrankheiten.

Das ist natürlich (noch) eine kleine Nische. In Nischen lässt sich aber am einfachsten ein Profil erstellen.

Warum gehen z. Bsp. Frauen nach ihrem Fitnessprogramm am Abend selten in ein Lokal? Nicht weil sie geizig sind, sondern weil die Gastronomen ihre Wünsche nicht ernst nehmen! Geht mir selbst auch so.

Essen verkehrt bedeutet: Viel frisches Gemüse und Sättigungszutaten in normaler oder sogar größerer Menge - das Fleisch oder der Fisch ist die Beilage (maximal 100 g). Warum funktioniert das bisher nur in der Spargelsaison?

 Fun-Geschirr

Besondere Gerichte oder Getränke verdienen auch einen besonderen Rahmen - Witziges, Ausgefallenes, das den Gästen und den Mitarbeitern Spaß macht.

Aber bitte konsequent! Mein Erlebnis letzte Woche: Klassisches Ambiente, sehr hochwertige Tischkultur. Dazu gehört nun einmal auch das Dessertbesteck, das sogar noch herunter gedeckt wurde. Ein schöner Service, den es heute fast nicht mehr gibt. Allerdings wurde das Dessert in drei kleinen schmalen Gläsern auf einem wunderschönen Teller serviert. Nur der Dessertlöffel war dafür zu groß. Hat leider keiner von den „Perfektionisten“ des Hauses gemerkt. Der Gast ist bei „schönstem Service“ verstimmt….

 Flaschenweine im glasweisen Ausschank

Eigentlich ein alter Hut - trotzdem immer noch zu wenig genutzt. Die einfachste Verkaufsförderung funktioniert mit der Speisekarte kombiniert.

 Feuerabend

Flambieren als Highlight - ein Tag in der Woche (oder auch im Monat) mit "brennenden Ideen". Nachdem Flambieren im a la carte wegen dem großen Aufwand nicht mehr leistbar ist, kann man eine herausragende Aktion draus machen. 

 Frauenabend am (Mittwoch ohne Fußball-Abend)

Wohlfühlabend mit Frauenthemen oder Stammtisch

 Gutscheinheft für Stammgäste - Gästebindung

Ein liebevoll erarbeitetes Programm mit Vergünstigungen, Aufmerksamkeiten, Vorteilen für Stammgäste im eigenen Haus.

 Gutscheinheft zur Neugastwerbung

Vorteilsheft in Kooperation mit Partnern aus anderen Branchen.

 Geschenksgutscheine

Zu allen Anlässen, entweder zu einem festgelegten Betrag oder für eine besondere Aktion, z.B. Menü des Monats als (Geburtstags-)Geschenk.

Wichtig: Die Verpackung (alles erlaubt außer einem 08/15 Kuvert)!

 Happy Hour

Bestimmte Getränke, Essen in einem festgelegten Zeitrahmen günstiger oder mit einem "Zusatz" versehen, z. B. von 17-18 Uhr gibt es den Salat gratis dazu.

 Improvisation

Aus einem ausgestellten Warenkorb wählt der Gast seine Zutaten, der Koch verarbeitet es "frei".

Achtung: Hochpreisaktion, sonst rechnet sich der Aufwand nicht, da es trotz bester Vorbereitung viel Zeit erfordert. Am besten in „Front-Cooking“.

 Jahresreigen

Saisonale Abwechslung, mit einem aussagekräftigen Motto unterstützt am erfolgreichsten. Mindestens vier Aktionen im Jahr.

 Kochen mit dem Mond

Die vier Elemente Wasser, Feuer, Erde und Luft beeinflussen die Verträglichkeit und Verwertung der Nahrungsmittel. Fett an Lufttagen macht nicht dick!

 Kunst und Kulinaristik

Die Kochkunst in Malerei, Bildhauerei und Literatur,

anspruchsvoll kombiniert mit passenden Menüs.

Künstlerstammtisch

Künstler sind Querdenker und haben eine bestimmte Schicht aus der Bevölkerung um sich. Passt das zu Ihrem Angebot?

 Kräuterkur

Mit Kräutern durchs Jahr – ein heftiger Trend!

Kur gegen Frühjahrsmüdigkeit aus Gemüsesäften mit nützlichen Kräutern ergänzt. Wildkräuter sind ein zusätzliches Thema.

 Küchenparty & Kochseminare

Lassen Sie den Gast zu bestimmten Anlässen in Ihre Küche (Anlass wegen der Vorschrift!).

Neue Gäste gewinnen oder Stammgäste begeistern,

teilen Sie Ihre Küchengeheimnisse!

Offene Küche - Lassen Sie den Gast in die Küche sehen!

Dadurch werten Sie die Arbeit auf und Sie haben nichts zu verbergen.

 Kindergeburtstag

Nehmen Sie den Eltern alle Sorgen ab! Falls Ihr Betrieb die Bezeichnung „Kinderfreundlich“ wirklich verdient, können Sie damit noch stärker an Ihrem Profil feilen.

Puppentheater ist ein Event für Kinder und Erwachsene. Kennen Sie noch den Suppenkaspar?

 Liebesmahl

Ein anderer Name für das erotische Menü, serviert an ungewöhnlichen Plätzen. Wie wäre es mit einem Picknick im Park?

 Merchandising

Verkaufen Sie alles, von Ihrer Dekoration angefangen bis zum Geschirr, Gläser, hausgemachte Spezialitäten, (Koch-)Bücher, Souvenirs und Ihre Einrichtung!

 Menü des Monats

Saisonale Produkte auf den Punkt gebracht. Hinweis an den Gast, einmal im Monat einen guten Grund für einen Restaurantbesuch zu haben. Den nächsten Monat als Vorschau schon ankündigen!

Mörderjagd

Zutaten: ein mörderisches Menü, eine gute Story und mindestens einen Schauspieler, der die Gäste beteiligt.

 Natürliche Ernährung

Nur natürliche, unveränderte Produkte sind erlaubt. Am besten aus der Region. Wenige Gerichte, die diesem Standard entsprechen sind ausreichend.

Bei genauem Hinsehen passt die regionale Speisekarte

„Aus der Region, für die Region“ optimal da hinein.

 Rezept der Woche

Rezepte sammeln ist In - schreiben Sie Rezepte auf die Mitnahme-(wochen-)Karte.

 Suppenbar

Suppen sind wieder im Kommen. Entweder als schnelles Konzept in guten Lauflagen oder als Aufwertung des schnellen Mittagsmenüs - als Zusatznutzen.

Salatbar

Gleich wie Suppenbar. Kombination von Suppen und Salaten sehr sinnvoll. Kleines, überschaubares Segment für den eiligen Mittagsgast.

 Singletisch

Dazu setzen erwünscht - aber immer freiwillig. Machen Sie keinen erzwungenen "Einzelgasttisch"! … und schaffen Sie den „Katzentisch“ für die alleinreisende Dame ab – Bitte ;-)

 Schaufenster

Gehen Sie vor Ihr Haus und schauen Sie einmal kritisch, wo und wie Sie Ihre Leistungen darstellen. Könnten Sie ein "Schau-Fenster" gestalten? Oder in aufgelassenen Geschäften im Ort das Schaufenster benutzen?

 Tee das ganze Jahr

Wohlfühlgetränk mit guten Margen. Selbstgebrauter Eistee statt Massenware ist im Sommer mit frischen Kräutern ergänzt ein richtiger Umsatz-, bzw. Geldbringer. Ein schönes hohes Glas  mit einer auffallenden Garnitur rechnet sich. Als Garnitur einen Minze- oder Zitronenmelisse-Zweig verwenden. Diese Pflanzen wachsen wie Unkraut, sogar im Blumentopf, falls man keinen Garten hat.

Wein oder Bierkulinarium

Der Wein / das Bier bestimmt das Menü. Zusammenarbeit mit einer guten Vinothek /Brauerei sinnvoll.

 Zusatzverkauf:

Erstellen Sie nach Ihrer Speisekarte eine Liste, was bei Ihnen lohnende Zusatzverkäufe sind. Auch einmal hinschauen, ob Ihre Vorspeisen, Desserts usw. „Zusatzverkaufsfähig“ sind. Das bedeutet, wenn die Portions-Größe dafür nicht stimmt, kaufe ich es nicht!

 

 


 

 


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